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WILDENSTEIN on TALBERG: Pintura Alchemica

Pintura Alchemica ist jenseits aller Logik

„Ohne Kunst wäre das Leben ein Irrtum“, lautet eine ebenso apodiktische wie pathetische Wendung Nietzsches. So oder ähnlich muss ein Essay anfangen über einen der Titanen auf diesem Sektor. Ruben Talberg, das gleichnamige Talberg Museum, die Pintura Alchemica gelten trotz oder gerade wegen aller Mythen, Krisen, Skandale, die sie umtosen als Inbegriff einer dionysischen Kunst, die sich ständig neu erfindet. Kein zweiter Maler polarisiert wie Talberg. Dabei wird in Debatten um Talbergs Werk häufig die Einsicht verstellt, dass Talberg mit seiner Pintura Alchemica ein ambitioniertes Projekt verfolgt: Finis coronat opus magnum.

Talberg’s Pintura Alchemica ist besser als sie aussieht - so lautet ein vielzitiertes Bonmot. Es ist weniger kalauerhaft, als es seinerseits klingt. Denn ebenso kluge wie nüchterne Menschen ahnen immerhin, dass Talberg’s Pintura Alchemica sich trotz all ihrer überwältigenden Suggestivität, gegen die sich viele aufgeklärte Köpfe geradezu instinktiv verwehren, nicht beim ersten Sehen erschließt, weil sie auf buchstäblich unerhörte Einsichten verweist.

Talberg’s Pintura Alchemica sind starke Attacken auf die mentale, kognitive, und intellektuelle Integrität ihrer Betrachter. Doch sie sind keineswegs antiintellektuell.So viel Lust an theoretischen, theologischen, kulturanalytischen, ökonomischen, psychologischen, philosophischen Einsichten, wie sie in Talberg’s Werken zum Ausdruck kommen, ist in der Kunstgeschichte bis heute ganz selten ... [...]

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