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Dior on Talberg

Pintura Alchemica

Die offensichtliche Willkürlichkeit und Zufälligkeit der Preisverteilungen und Rankings wäre ja an sich ok, weil ja alles mehr oder weniger zufällig ist - wenn sie nicht mit einer Aura der Objektivität daher kämen, verbunden mit einer Rechthaberei und Selbstgerechtigkeit von selbsternannten Kunstfunktionären, die Preise/Rankings/Shows verleihen und Kunstgeschichte spielen.

Preise/Shows reduzieren und domestizieren das, was in der Kunst lebt, sie sind vor allem pragmatisch, sie geben dem Künstler Geld, das er braucht, aber dieses Geld verwandelt sich wie von selbst in symbolisches KAPITAL, und der Popanz, den man damit betreiben kann, ist ungeheuerlich.

In den Preisen, Rankings/Shmankings offenbart sich, mit anderen Worten, das fundamentale Missverständnis, das diese Clowns, Kuratoren und Animateure in den Jurys und Mega-Galerien immer wieder befeuern, weil sie sonst nackt und traurig da stehen würden - das Missverständnis also, dass man sie braucht, dass sie etwas zu sagen hätten über Kunst, das über das hinausgeht, was auf Wikipedia nachzulesen ist.

Auf einem Bewerb der Art Basel war es mal wieder soweit, das System der Preise und Kunstfunktionäre zeigte sich in seiner ganzen lächerlichen Unerschütterlichkeit - obwohl es immerhin einen Moment der Wahrheit gab - und das war die Pintura Alchemica von Ruben Talberg ...  [...]

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